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Heißer Herbst für Cyber-Krieger

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Die Deutsche Telekom und die Münchner Sicherheitskonferenz wollen im September in Bonn einen Cyber Security Summit veranstalten. Er soll den Auftakt für einen regelmäßig stattfindenden "IT-Sicherheitsgipfel der deutschen Wirtschaft" darstellen. Der Cyber Security Summit soll kurz nach der Bonner Konferenz Future Security stattfinden, die vom Verteidigungs- und vom Forschungsministerium unterstützt wird. Wenige Wochen danach folgt die Konferenz "Telecom World" der ITU, die sich ebenfalls mit dem Thema Cyber Security beschäftigt. Die seit 20 Jahren veranstaltete Security in Essen und die Nürnberger IT-Security hinzugenommen bietet der kommende Herbst einen bunten Strauß an Veranstaltungen für alle, die sich für das Thema Cyber-Sicherheit interessieren.

Nach Auskunft der Deutschen Telekom soll der "Spin-Off" der Münchner Sicherheitskonferenz die künftige deutsche "Gigabit-Gesellschaft" gegen Bedrohungen von Außen absichern. Der Standort Deutschland sei in Gefahr, wird Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz zitiert: "Die Entwicklung hin zu einem 'Digitalen Wilden Westen' führt zu einer neuartigen Bedrohungslage und erfordert gemeinsame Anstrengungen von Politik, Wirtschaft und der 'User-Gesellschaft' für ein Mehr an Cybersicherheit." Die Telekom-Konferenz soll nach Chatham House Rules halböffentlich sein, um eine freie Diskussion ohne falsche Rücksichtnahmen zu gewährleisten. (anw)