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Hessens Innenminister Beuth spricht sich für stärkere Videoüberwachung aus

Der hessische Innenminister Peter Beuth wirbt für mehr Videoüberwachung: Die Kontrolle öffentlicher Plätze soll ausgeweitet werden. Laut Beuth habe sich die verstärkte Überwachung gerade in Frankfurt bewährt.

Hessens Innenminister Beuth spricht sich für stärkere Videoüberwachung aus

Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) hat sich für eine Ausweitung der Videoüberwachung öffentlicher Plätze ausgesprochen. Besonders in Frankfurt habe sich die Kontrolle von Straßenzügen mit stationären Kameras bewährt und für eine bessere Sicherheitslage gesorgt, sagte er am Samstag bei einem Festakt zum 150-jährigen Bestehen des Frankfurter Polizeipräsidiums. Die Kriminalität sei an den Plätzen Konstablerwache und Hauptbahnhof deutlich zurückgegangen. "Jetzt müssen wir daran arbeiten, aus einem positiven Trend einen Dauererfolg zu machen", sagte der Minister.

Vor allem im Bahnhofsviertel gelte es, den bestehenden Kontrolldruck aufrecht zu erhalten. Die im November 2016 ins Leben gerufene Besondere Aufbauorganisation (BAO) der Polizei habe rund um den Hauptbahnhof bislang mehr als 15 Kilogramm Rauschgift sichergestellt und rund 100 mutmaßliche Drogendealer in Untersuchungshaft gebracht. Kameras allein könnten Kriminalität zwar nicht immer verhindern, aber dazu beitragen, Straftaten aufzuklären, sagte Beuth.

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Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) würdigte vor mehreren hundert geladenen Gästen die Arbeit der Frankfurter Polizei. "Jene, die das Gemeinwesen schützen, verdienen auch den besonderen Schutz des Gemeinwesens", sagte das Stadtoberhaupt. Am Nachmittag feierte das Präsidium sein Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür. Dabei gab die Behörde Bürgern einen Einblick in die aktuelle und historische Polizeiarbeit. Die Polizei rechnete mit mindestens 20 00 Besuchern. (dpa) / (jkj)

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