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Hessische Landesregierung prämiert "gute Computerspiele" aus Deutschland

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Die hessische Landesregierung hat einen Preis für "gute Computerspiele" gestiftet. Der Wettbewerb Serious Games Award für das beste Computerspiel sei bundesweit ausgeschrieben und in drei Kategorien mit insgesamt 24.000 Euro dotiert, teilte das zuständige Wirtschaftsministerium am heutigen Donnerstag mit. Unter "Serious Games" seien Spiele zu verstehen, die für einen ernsthaften, über den reinen Unterhaltungswert hinaus sinnvollen Einsatz entwickelt würden und ungefährlich für Kinder seien. Sie könnten etwa für das elektronische Lernen verwendet werden. Spiele mit Gewaltdarstellungen oder gewaltverherrlichenden Inhalten sind ausdrücklich ausgeschlossen.

Teilnehmen dürfen nur Spiele-Entwickler und -Publisher, die ihren Sitz in Deutschland haben. Zudem muss das Spiel deutschsprachig sein. "Dass der Umgang mit Computern sinnvoll ist, wird leider oft durch schädliche Computerspiele in den Hintergrund gerückt. Wir müssen die Chancen nutzen, jungen Menschen neue Informationstechnologien nahezubringen, damit sie an der Wissensgesellschaft von morgen partizipieren können", erklärte Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU) zum Auftakt der GameDays des Zentrums für Graphische Datenverarbeitung und des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung in Darmstadt.

Und damit bei der Preisvergabe nichts verkehrt läuft, hat sich Volkswirtschaftler Riehl gleich mit in die fünfköpfige Jury eingereiht, die entscheiden soll, wer in den drei Kategorien "Bestes Serious-Game-Konzept" (Innovationspreis), "Bestes umgesetztes Serious-Game" (Gütepreis) und "Bestes Serious-Game für die Zielgruppe unter 12 Jahren" (Sonderpreis) das Rennen um Prämien von jeweils 5000 Euro (1. Platz), 2000 Euro (2. Platz) und 1000 Euro (3. Platz) macht. Die Preise sollen beim diesjährigen Hessen-IT-Kongress am 6. Dezember verliehen werden. (pmz)

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