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Hetze auf Twitter: Lebenslange Sperre für bekannten US-Kolumnisten Milo Yiannopoulos

Weil er für eine Hetzkampagne gegen die afroamerikanische Ghostbusters-Schauspielerin Leslie Jones verantwortlich sein soll, hat Twitter Milo Yiannopoulos permanent gesperrt. Der US-Kolumnist liegt schon seit längerem im Clinch mit dem Netzwerk.

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Der gebürtige Grieche und in Großbritannien aufgewachsene Milo Yiannopoulos auf Facebook

(Bild: Milo Yiannopoulos)

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Angeblich als Reaktion auf eine Hass- und Hetzkampagne gegen die US-Schauspielerin Leslie Jones hat Twitter das Profil des bekannten Journalisten Milo Yiannopoulos permanent gesperrt. Das berichtet Buzzfeed und zitiert das soziale Netzwerk mit der Forderung, Menschen sollten unterschiedliche Meinungen und Einstellungen auf Twitter äußern dürfen. Aber niemand verdiene es, Ziel von Online-Angriffen zu sein und gezielte Attacken sowie Belästigungen seien verboten. Yiannopoulos den Twitter mehrmals gesperrt hatte und der dort zuletzt seinen blauen Haken verloren hatte, sei vorgewarnt gewesen: Sein Account – mit zuletzt mehr als 300.000 Followern – werde diesmal nicht wiederhergestellt.

Hintergrund des drastischen Schritts ist offenbar eine ganze Reihe hetzerischer, rassistischer und hasserfüllter Tweets an die Adresse der US-Schauspielerin Leslie Jones. Die Afroamerikanerin spielt in dem neuen Film "Ghostbusters" mit, in dem die Hauptrollen anders als im Original von Frauen gespielt werden. Yiannopoulos hatte nach Twitters Überzeugung die Hetzkampagne gegen Jones auf Twitter angeführt, die einer breiteren Öffentlichkeit bewusst wurde, als die Schauspielerin begann, sich darüber zu beschweren. Yiannopoulos, der für die konservative US-Nachrichtenseite Breitbart schreibt, bezeichnete die Sperrung dort als "feige" und prophezeit Twitter eine heftige Gegenreaktion. (mho)