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Hewlett Packard auf Einkaufstour

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Mit dem Aufkauf von Opsware-Aktien für rund 1,6 Milliarden US-Dollar möchte Hewlett Packard zu den Marktführern für Automatisierungslösungen von Datacentern aufschließen. Der Konzern bietet den Anteilshaltern 14,25 US-Dollar pro Opsware-Aktie. Das übernommene Unternehmen wird neben den bereits erworbenen Firmen Mercury Interactive and Peregrine Systems in HPs Software-Geschäft für Business Technology Optimization eingegliedert. Die Opsware-Software soll den ganzen Datacenter-Betrieb abdecken, angefangen bei der Bereitstellung von Servern, Netzwerkkomponenten und Massenspeicher über Änderungsverwaltung bis zum Sicherstellen der Einhaltung behördlicher Vorschriften (Compliance).

Gegenüber den 1,6 Milliarden für Opsware nehmen sich die für Neoware offerierten 214 Millionen Dollar (16,25 Dollar pro Aktie) wie ein Klacks aus. Dabei ist Neoware laut eigener Angabe einer der größten Anbieter von unter Linux laufenden Thin Clients und Virtualisierungslösungen. Mit den Neoware-Clients will HP das eigene Hardware-Angebot abrunden, bislang hat das Unternehmen nur mit Windows XPe respektive CE bestückte Thin Clients im Programm. (ea)