High-Tech Gründerfonds der Bundesregierung geht in die nächste Runde

300 Millionen Euro will das Bundeswirtschaftsministerium 2017 in einer neuen Runde des High-Tech-Gründerfonds ausschütten. Davon sollen diesmal 30 Prozent aus der Privatwirtschaft kommen, Investoren werden gesucht.

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Internet-Startups

(Bild: dpa, Emily Wabitsch)

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  • dpa

Das Bundeswirtschaftsministerium hat am Montag in Berlin den Startschuss für den neuen Investorenaufruf seines High-Tech-Gründerfonds gegeben. Mit einem Volumen von rund 300 Millionen Euro sollen wieder Start-ups in der frühen Wachstumsphase finanziell unterstützt werden. In der dritten Runde soll die Anzahl der Investoren aus der Privatwirtschaft noch einmal ausgeweitet werden, teilte das Ministerium mit.

Seit der Gründung 2005 hat der Fonds inzwischen 434 Start-ups finanziell unter die Arme gegriffen. Viele von ihnen hätten auch eine Anschlussfinanzierung erhalten. Vor allem, dass sich auch Partner aus der Privatwirtschaft daran beteiligen, sei ein besonderer Vorteil, hieß es. Den Start-ups werde dadurch leichter die Tür zu etablierten Unternehmen eröffnet. Der Gründerfonds erhalte zudem zusätzliche Professionalität und Know-how aus der Wirtschaft.

Nach dem Investorenaufruf soll es für die dritte Runde des Gründerfonds im ersten Halbjahr 2017 losgehen. Ziel sei es, bis dahin ein Volumen von 300 Millionen Euro zu erreichen. Der Anteil der Privatwirtschaft solle auf 30 Prozent ausgebaut werden. Zu den Partnern gehören Unternehmen wie Daimler, die Deutsche Telekom, Siemens, BASF, Bosch, SAP und RWE. (axk)