High-Tech-Gründerfonds unterstützt Start-ups mit bis zu 300 Millionen Euro

Bis zu 40 jungen Unternehmen aus dem Technologiebereich sollen in der dritten Runde des High-Tech-Gründerfonds Förderung erhalten.

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Ein Mitarbeiter der Internet-Startup Firma "6Wunderkinder".

(Bild: dpa, Emily Wabitsch)

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Bis zu 300 Millionen Euro will der High-Tech-Gründerfonds ab Herbst wieder in den Aufbau junger Start-ups in Deutschland stecken. Bis zu 40 junge Unternehmen aus allen wichtigen Zukunftsbranchen sollen in der Frühphase ihres Wachstums unterstützt werden, teilten die Initiatoren mit. In der dritten Runde sei die Zahl der privaten Investoren von ursprünglich sechs auf 26 gestiegen. Zu ihnen gehören neben dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die KfW Bankengruppe sowie Unternehmen wie BASF, Bosch, DHL, Drillisch, Haniel und Körber.

Zu den bereits erfolgreich geförderten Start-ups zählen Unternehmen wie die Berliner Firma 6Wunderkinder, die vor zwei Jahren von Microsoft übernommen wurde, sowie eGym, ein Anbieter vernetzter Anwendungen für die Digitalisierung von Fitnessstudios und physiotherapeutische Praxen, das inzwischen auch international aktiv ist.

"Wir beobachten hinsichtlich der Regionen, in denen gegründet wird, sehr unterschiedliche Trends", sagte Ansgar Kirchheim vom High-Tech-Gründerfonds. Während Start-ups mit einfachen technischen Ideen besonders häufig in Berlin gegründet wurden, kämen Gründer mit technisch komplexeren Ideen eher aus Süddeutschland und Sachsen. "In Frankfurt spüren wir mehr und mehr junge Gründer, die sich mit Fintech-Ideen auseinandersetzen."

Der High-Tech-Gründerfonds ist nach eigenen Angaben Deutschlands aktivster Frühphaseninvestor. Er unterstützt mit einem Volumen von 820 Millionen Euro in drei Fonds Technologie-Start-ups bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee. (axk)