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Highend-Festplatte mit Serial ATA, 150 GByte und Sichtfenster

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Western Digital hat seine neue Raptor-Platte vor allem für Server, NAS und Workstations vorgesehen

Western Digital (WD) verdoppelt die Speicherkapazität seiner Serial-ATA-Festplatte Raptor auf 150 GByte. Die für den Serverbetrieb ausgelegte Festplatte dreht mit 10.000 U/min und kommt mit einer Schnittstellengeschwindigkeit von 1,5 GBit/s auf den Markt. Gegenüber den Vorgängerlaufwerken verdoppelt sich neben der Speicherkapazität auch die Größe des Datenpuffers auf 16 MByte. Außerdem unterstützt die Platte als erstes Laufwerk der Raptor-Serie Native Command Queuing (NCQ). Die älteren Raptor -Modelle arbeiteten noch mit dem SCSI-ähnlichen Tagged Command Queuing (TCQ), das von Nvidias nforce4-Chipsatz unterstützt wird.

Das etwas teurere Raptor-Modell mit Sichtfenster dürfte vor allem Case-Modder ansprechen.

Die neue Raptor wird es in zwei Ausführungen geben: In der Serverversion (WD1500ADFD) spezifiziert Western Digital die Mean Time Between Failures (MTBF) mit 1,2 Millionen Stunden. Zudem erscheint die Raptor noch in einer Ausführung, die speziell Case-Modder ansprechen soll (WD1500AHFD; auch Raptor X genannt). Hier gibt ein Sichtfenster auf der Plattenoberseite den Blick auf die normalerweise im verborgenen liegenden Innereien der Platte frei. Allerdings beziffert WD bei diesem Laufwerk die MTBF nur mit einer für Desktop-Festplatten üblichen Dauer von 600.000 Stunden. In einigen Online-Shops ist zumindest die Servervariante bereits für einen Preis von etwa 280 Euro zu finden. Für die Raptor mit Sichtfenster muss man in Zukunft wohl knapp 50 Euro mehr berappen. (boi)

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