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Hightech-Metalle Lithium und Kobalt könnten knapp werden

Es drohen zwar keine unmittelbaren Engpässe bei Lithium und Kobalt, das Freiburger Öko-Institut warnt aber vor zumindest "zeitweisen Verknappungen".

Hightech-Metalle Lithium und Kobalt könnten knapp werden

Rund die Hälfte des weltweiten Kobalt-Bedarfs stammt aus dem Kongo.

(Bild: dpa, Harald Oppitz)

Hersteller von Elektroautos und anderen Hightech-Produkten müssen sich weltweit auf eine steigende Knappheit der wichtigen Rohstoffe Lithium und Kobalt einstellen. Es drohen zwar keine unmittelbaren Engpässe, weil die Vorkommen den erwarteten Bedarf insgesamt noch übertreffen. Das Freiburger Öko-Institut etwa warnt aber vor zumindest "zeitweisen Verknappungen" – mehr Recycling kostbarer Rohstoffe könne das Problem mit entschärfen. International nimmt zudem der Wettbewerb um Zugang zu den zentralen Ressourcen zu.

Auch die deutsche Wirtschaft hatte jüngst betont, dass Risiken bei der Beschaffung bestehen. Das gelte auch für Graphit oder Mangan, ohne die es "keine Zukunftstechnik 'made in Germany'" geben könne. Die Deutsche Rohstoffagentur erklärte, die Bundesrepublik sei bei Elektro-Auto-Rohstoffen völlig auf Importe angewiesen. Es müsse jedoch zwischen den noch großen Vorkommen, den konkreten Fördermengen und dem industriellen Bedarf unterschieden werden. (dpa) / (anw)

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