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Hinkendes Lastentier: eMule mit Sicherheitslücken

eMule ist möglicherweise anfällig für das Einschleusen und Ausführen von Schadcode über das Internet. Über manipulierte Kademlia-Pakete kann die Software zum Absturz gebracht werden.

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Von
  • Dirk Martin Knop

Die Peer-to-Peer-Software eMule setzt auf die zlib auf und ist daher möglicherweise anfällig für das Einschleusen und Ausführen von Schadcode über das Internet. Außerdem können speziell präparierte Kademlia-Pakete das Programm zum Abstürzen bringen, sofern im Client die Unterstützung für das Kademlia-Protokoll aktiviert ist. Kademlia ist ein serverloses Protokoll, das von den eMule-Entwicklern entworfen wurde; es befindet sich noch im Teststadium.

Mit der Version 0.46c schließen die eMule-Entwickler diese Lücken. Nunmehr kommt die zlib in der Version 1.2.3 zum Einsatz, die nicht mehr für die bekannten Buffer-Overflows anfällig ist. Und den Fehler bei der Kademlia-Paket-Verarbeitung haben die Programmierer auch ausgemerzt.

Das Development-Team rät zum schleunigen Update, um die Systemsicherheit nicht zu gefährden.

Siehe dazu auch: (dmk)