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Hitachi investiert in "soziale Innovationen"

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Der japanische Elektronikkonzern Hitachi hat für die laufenden drei Jahre bis März 2013 rund 1,4 Billionen Yen (12,5 Milliarden Euro) für "soziale Innovationen" eingeplant. Der Konzern will laut Mitteilung (PDF-Datei) 70 Prozent seiner Investitionsmittel in die Bereiche Infrastruktur und Informationstechnik stecken. Dazu gehören unter anderem umweltfreundlich betriebene Rechenzentren, Atomkraftwerke, Eisenbahnverkehr, Fahrstühle und Rolltreppen, das Gesundheitswesen und neue Materialien für Akkus.

Nach einer Zeit der Kosteneinsparungen will sich Hitachi durch die Investitionen auf potenziell umsatzträchtige Geschäftsbereiche konzentrieren. Dabei kommen auch Firmenübernahmen in Frage. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Konzern einen Umsatzrückgang von 10 Prozent verzeichnet. Die zweite Jahreshälfte war laut dem Geschäftsbericht von einer wirtschaftlichen Erholung geprägt. (anw)