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Horrorspiele: Amnesia-Paket kostenlos im Humble Store

Im Humble Store kann man die beiden Horrorspiele Amnesia: The Dark Descent und Amnesia: A Machine for Pigs aktuell kostenlos herunterladen. Auf Steam kosten beide Spiele zusammen noch 40 Euro.

Horrorspiele. Amnesia-Paket kostenlos im Humble Store

Szene aus Amnesia: The Dark Descent

(Bild: Frictional Games)

Wer das finstere Winter-Wochenende mit einem guten Horror-Spiel zubringen will, wird im Humble-Store fündig: Dort werden die beiden PC-Spiele Amnesia: The Dark Descent und Amnesia: A Machine for Pigs im Paket verschenkt. Für den kostenlosen Download braucht es lediglich einen Humble-Account, den man ebenfalls gratis anlegen kann. Das Angebot gilt noch bis zum 27. Januar.

Der Download lohnt sich vor allem wegen Amnesia: The Dark Descent. Der von Frictional Games entwickelte Titel zählt zu den besten Horror-Spielen des vergangenen Jahrzehnts. The Dark Descent erzählt die verstörende Geschichte eines Schlosses und dessen skrupellosen Besitzers. Aus der Ego-Perspektive erforscht man Räume und löst Puzzle. The Dark Descent verzichtet dabei zu großen Teilen auf Jumpscares und entwickelt Horror-Stimmung stattdessen über die grauenerregende Atmosphäre und die schaurige Erzählung. Einige der Rätsel sind außerdem richtig kniffelig.

Ein brillanter Design-Schachzug der Entwickler ist das Sanity-System: Der Spieler muss sich nicht nur um die körperliche, sondern auch um die geistige Gesundheit der Spielfigur Sorgen machen. Wer zu lange auf die sparsam eingesetzten Monster starrt, verliert den Verstand. Die Sicht verschwimmt, das Herz pocht lauter, schließlich droht sogar der Bildschirmtod. So traut man sich erst gar nicht, mehr als einen kurzen Blick auf die verunstalteten Gegner zu werfen – sie bleiben so über den gesamten Spielverlauf unheimlich.

Amnesia: A Machine for Pigs ist kein direkter Nachfolger von The Dark Descent. Der Titel wurde von Frictional Games zwar noch vertrieben, entwickelt wurde er aber in Zusammenarbeit mit The Chinese Room – dem Studio hinter Laufsimulatoren wie Dear Esther und Everybody's Gone to the Rapture. Das merkt man A Machine for Pigs leider deutlich an. Es gibt kein Inventar, keine ernsthaften Puzzle, kaum Horror-Stimmung und wenig wirkliche Handlung. Stattdessen muss sich der Spieler durch nervtötend kryptische Tagebucheinträge wühlen, um sich die konfuse Hintergrundgeschichte zusammenzureimen. Die wenigen Stunden für das Durchspielen von A Machine for Pigs kann man deutlich besser verbringen: zum Beispiel mit SOMA, dem jüngsten Horror-Titel von Frictional Games. (dahe)

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