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Hot Chips: Details zu AMDs Zwölfkerner

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Neuland für AMD: Zwei Dice in einem Chip.

Ein paar neue Details gab es auf der Hot Chips Conference zu AMDs kommendem Server-Chip Magny-Cours mit zwölf Kernen zu hören: Wie erwartet wird Magny-Cours aus zwei Istanbul-Dice bestehen. Damit sind auch ein paar weitere Details klar: Jeder Kern hat 512 KByte L2-Cache, L3-Cache gibt es zweimal 6 MByte. Auch der Probe-Filter namens HT Assist ist wieder mit dabei.

Der Riesen-Chip (900 Millionen Transistoren) wird jedoch nicht in bestehende Fassungen passen: Er bringt es auf satte 1944 Pins. Seine Fassung heißt G34. "G3" steht dabei für Generation 3; die angehängte "4" repräsentiert die Anzahl der DDR3-Speicherkanäle.

Der Chip führt vier HyperTransport-Links (6,4 GT/s) nach außen. Dabei zählt AMD jedoch kreativ: Ein nicht kohärenter x16-Link ist für den Chipsatz reserviert. Jedes Die steuert einen kohärenten x16-Link sowie einen kohärenten x8-Link zur Anbindung weiterer CPUs bereit. Zählt man die beiden x8-Links als halbe Links, so kommt man auf vier. Untereinander sind die beiden Dice (mit jeweils sechs Kernen) mit 1,5 HT-Links verknüpft.

In einem Zwei-Sockel-System kann jedes Die mit jedem anderen voll verbunden werden, auch wenn nicht alle Links gleich breit/schnell sind. In einer 4-Wege-Maschine entsteht ein Würfel, bei dem die mit maximal 2 Schritten jeder mit jedem kommunizieren kann.

Hot-Chips: Details zu AMDs Zwölfkerner (4 Bilder)

(bbe)