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Hugo von Hubble Connected: Smarte Kamera mit Stimmungserkennung

Hugo soll als weltweit erste Smart Camera "intelligente" Sprachkommunikation und Videoaufzeichnungen verbinden – und nebenbei auch noch die Stimmung von Personen erfassen. Im Spätsommer will Hubble Connected liefern.

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Hugo von Hubble Connected

(Bild: heise online / Stefan Porteck)

Mit vernetztes Überwachungskameras, die lediglich Aufzeichnungen aufs Handy des Nutzers beziehungsweise in die Cloud schicken, lässt sich heute kein Blumentopf mehr gewinnen. Während sich manche Hersteller wie Nest und Netatmo daher seit einiger Zeit an Personen- beziehungsweise Gesichtserkennung versuchen, will Hubble Connected ab dem Spätsommer mit einem Zwischending aus smarter Kamera und knuddeligem Roboter namens Hugo für rund 250 Euro punkten.

Dass Hugo keine gewöhnliche Kamera sein soll, zeigt sich schon am Design, das einem Auge nachgebildet ist – inklusive einer auf Knopfdruck vor die Linse fahrenden Abdeckung, die wie ein Lid wirkt. Dank vier Schrittmotoren kann die Kamera unterschiedliche Bewegungen ausführen, die laut Hersteller "niedliche Ausdrücke" simulieren.

Ist die smarte Kamera auf diesem Bild müde oder vielleicht sogar traurig? Wir wissen es nicht.

(Bild: Hubble Connected)

Hugo soll in der Lage sein, Personen im Blickfeld (110 Grad Weitwinkel) zu identifizieren; zusätzlich hat die Kamera Bewegungssensoren integriert und kann sich um 360 Grad drehen.

Vor allem ist das System laut Hersteller in der Lage, die Stimmung von Personen zu erfassen. So soll Hugo etwa Eltern informieren, wenn das pubertierende Kind mit Liebeskummer nach Hause kommt. Da sich die Kamera mit anderen Smart-Home-Komponenten vernetzen lässt, könnten sie dann als Gegenmaßnahme die Hifi-Anlage stimmungsaufhellende Musik abspielen lassen.

Dank Amazon-Alexa-Integration lässt sich Hugo auch als persönlicher Assistent nutzen, der auf Sprachbefehle hört. Fernfeld-Mikrofone, um auch noch in normaler Lautstärke am anderen Ende des Raums gesprochene Kommandos zu verstehen, hat das Gerät integriert.

Hugo läuft mit einer Vierkern-ARM-CPU und verbindet sich per WLAN mit dem Heimnetz. Zusätzlich beherrscht es den Heimautomationsstandard ZigBee – allerdings nur in der Ausführung "Home Automation 1.21", mit der beispielsweise ZigBee-Leuchtmittel nichts anfangen können. Videos legt die Kamera in 1080p (Vollbilder mit 1920 × 1080 Bildpunkten) H.264-kodiert auf einer Micro-SD-Karte (mit maximal 32 GByte) ab oder streamt sie über die Cloud aufs Handy des Nutzers. Eine passende App soll kostenlos für Android- und iOS-Smartphones bereitgestellt werden. (nij)

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