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Hypervision: 3D-Projektion mit kleinen Rotoren

Unscheinbar sehen sie aus, die kleinen Rotoren, man könnte sie für Ventilatoren halten. Hypervision nutzt die Windräder, um dreidimensionale Bilder zu zaubern.

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Hypervision: Beeindruckende 3D-Projektion mit Rotoren

Die Bilder schweben wie ein Hologramm vor den Rotorblättern – entweder als rotierendes 3D-Objekt an einem Rotor, oder als beeindruckendes Video vor einer Rotor-Farm. Das Prinzip der Holo-Darstellung: Auf den vier Rotorblättern befinden sich dünne LED-Streifen mit einzeln ansteuerbaren Dioden, die passend zum gewünschten Bild aufleuchten. Da es sich um farbige Bilder handelt, bestehen die LED-Streifen aus RGB-Dioden.

Die Rotoren haben einen Durchmesser von 56 Zentimeter und wiegen mit Fuß 2,8 Kilo. Mit ihren vier Rotorblättern erzeugen sie 30 Bilder pro Sekunde – beim Filmen kann man die einzelnen Blätter zuweilen erkennen, mit bloßem Auge aber nicht. Hypervsn kann mehrere Rotoren zu einem Feld zusammenfassen. Dann werden die Rotoren leicht höhenversetzt zueinander ausgerichtet, sodass sie die komplette "Projektionsfläche" abdecken. Die Auflösung der Darstellung steigt entsprechend mit der Anzahl der Rotoren.

Das Aufwendige sei nicht die Installation, sondern die Programmierung der Sequenzen, erklärte Hypervision. Das Unternehmen bietet ein Tool namens Hypervsn 3D Studio an, um zweidimensionale Bilder in 3D-Ansichten zu wandeln. Außerdem hat Hypervsn vorgefertigte Bibliotheken für Objekte, die vom Kunden modifiziert werden können – beispielsweise 3D-Bilder von gängigen Lebensmittel mit Preisschildern.

Potenzielle Anwendungen sieht das in London beheimatete Unternehmen in Einkaufszentren, Hotels, auf öffentlichen Plätzen aber auch bei Veranstaltungen. Die Bilder lassen sich über eine App vom Smartphone oder am PC und auch per CMS aus der Ferne hochladen und steuern. (uk)

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