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I-1: Sofortbildkamera mit Ringblitz und Autofokus

Die Sofortbildkamera von The Impossible Project wird per App gesteuert und bringt einen Autofokus und einen LED-Ringblitz mit. Beim Design orientiert sich der Hersteller an klassischen Polaroid-Modellen.

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ie I-1 soll im Mai erscheinen und fällt teurer aus als die Instax von Fujifilm.

(Bild: The Impossible Project )

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Impossible I-1
Impossible I-1 ab € 76,40

Mit der I-1 hat das niederländische Unternehmen The Impossible Project eine neue Sofortbildkamera vorgestellt, die als Neuinterpretation der klassischen Polaroid-Modelle mit wenigen Knöpfen auskommt und per App gesteuert werden kann. Am schwarzen Gehäuse sind lediglich ein Auslöser, ein Drehrad für die Belichtungskorrektur und ein Fokus-Regler untergebracht.

Zur weiteren Ausstattung der I-1 gehören ein quadratischer Sucher und ein LED-Ringblitz. Letzterer soll für schmeichelhafte Portraits sorgen und greift auf einen Umgebungslicht-Sensor zurück. Der Blitz liest zudem die Fokusdistanz aus, um die korrekte Ausleuchtung zu ermitteln. Im Gegensatz zu klassischen Polaroid-Kameras verfügt die I-1 über einen Autofokus.

Gesteuert wird die I-1 entweder über die Buttons am Gehäuse oder die zugehörige App. Per Bluetooth-Verbindung können auf dem Smartphone oder Tablet unter anderem Blende, Verschlusszeit und Blitz-Optionen eingestellt werden. Das Mobilgerät dient zusätzlich als Fernauslöser für die I-1. Die App ermöglicht außerdem Voreinstellungen für Doppelbelichtungen und lange Belichtungszeiten bei der Erstellung von Light Paintings.

Ein weiterer Unterschied zu den älteren Polaroid-Kameras ist der integrierte Akku, der per USB aufgeladen wird. Kompatibel ist die I-1 zum Typ 600 Film von The Impossible Project und den 600er Filmen von Polaroid, die mittlerweile aber nicht mehr hergestellt werden. Die Sofortbildkamera soll am 10. Mai 2016 erscheinen und 299 US-Dollar kosten.

The Impossible Project wurde 2008 gegründet, nachdem Polaroid das Produktionsende für Sofortbildkameras ankündigte. Noch im selben Jahr kaufte das Unternehmen die letzte verbliebene Produktionsstätte von Polaroid für 3,1 Millionen US-Dollar. 2010 fiel schließlich der Startschuss für die Massenproduktion und den Verkauf von Sofortfilmen. Das Unternehmen produziert mittlerweile Filme für die Polaroid Typ 600, SX-70 und Image- sowie Spectra-Kameras und das 8x10-Großformat. Neben der Überarbeitung alter Polaroid-Geräte produziert die niederländische Firma auch eigene Sofortbildkameras. (mho)