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IBM: Drucker soll vor Copyright-Verstößen schützen

Der US-amerikanische IT-Konzern will sich eine Technik patentieren lassen, die verhindern soll, dass geschützte Werke unerlaubt vervielfältigt werden.

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Abbildung aus dem Patentantrag

(Bild: USPTO)

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IBM hat beim US-Patentamt ein Patent für einen Drucker beantragt, der Dateien nach urheberrechtlich geschütztem Material absuchen kann. Falls das Gerät fündig wird, gleicht es den Text oder das Bild in einer Datenbank ab und sucht nach den Lizenzierungsbedingungen sowie der Anzahl der erlaubten Ausdrucke für das jeweilige Werk. Auf die Weise sollen Copyright-Verletzungen durch unerlaubte Vervielfältigungen verhindert werden, geht aus dem vor einem Jahr eingereichten und nun veröffentlichten Patentantrag hervor.

Dem IT-Konzern geht es laut seinen Ausführungen aber nicht allein darum, Copyright-Verstöße zu unterbinden. Es gehe auch darum, die Interessen der Urheber beziehungsweise Rechteinhaber mit dem der Öffentlichkeit abzuwägen. Im Copyright gebe es Ausnahmen, die durch die Technik berücksichtigt werden und wodurch die in manchen Fällen im Sinne des "Fair Use" geschützte Werke beschränkt genutzt werden könnten. (anw)