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IBM: Fünf Sinne für Computer

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IBM geht davon aus, dass Computer in fünf Jahren die fünf menschlichen Sinne ansprechen oder sogar imitieren können. Das erläuterten Mitarbeiter des US-Konzerns unter dem Stichwort "IBM Next 5 in 5" und begründeten ihre Prognosen. Sie sind überzeugt, dass Computer immer besser mit komplexen Informationen werden umgehen können und weniger von fertiger Software abhängig sein werden. Stattdessen werden sie selbstständig lernen können und verstärkt so denken, wie wir Menschen es tun.

In dem ersten Beitrag geben sich drei Mitarbeiter optimistisch, dass Smartphones in fünf Jahren verschiedene Materialien simulieren können. Durch Vibrationen soll der Nutzer dann beispielsweise in einem Online-Shop das Gefühl bekommen, dass er ein T-Shirt berührt. Ähnlich könne ein Arzt dann aus der Entfernung eine Wunde erfühlen. Auch hinsichtlich des Geschmacks sollen Computer ganz neue Dimensionen öffnen. So werden sie anhand der chemischen Struktur persönlicher Lieblingsspeisen Rezepte für gut schmeckende Mahlzeiten zusammenstellen können, ist man sich bei IBM sicher.

Aber die Computer sollen auch selbst Sinne bekommen. So sollen sie in fünf Jahren sehen und am Ende sogar Dinge erkennen können, wie wir Menschen es tun. Durch den Vergleich Tausender Bilder könnte ein Computer so beispielsweise selbstständig lernen, was ein Strand ist. Mit den passenden Sensoren werden Smartphones demnach auch bald in der Lage sein, Krankheiten regelrecht in der Atemluft zu riechen und ihre Anwender zu warnen. Ähnliche Sensoren könnten auch Geräusche identifizieren, aber auch für uns unhörbare Frequenzen hören und "übersetzen".

Die Zusammenfassung der IBM-Prognosen

Alle fünf Vorhersagen hat IBM auf einer eigenen Website übersichtlich zusammengestellt und erläutert. Außerdem kann man hier einen Blick zurück wagen und überprüfen, welche der jährlichen Prognosen eingetreten sind. Die ältesten sind von 2006. (mho)