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IBM baut skalierbare Server mit bis zu 16 Itanium-2-Prozessoren

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Server-Marktführer IBM will ab Dezember den eServer xSeries 455 ausliefern, in dem bis zu 16 von Intels Itanium-2-Prozessoren zusammenarbeiten. Damit führt IBM das vor zwei Jahren angekündigte und mit dem x360 eingeführte Konzept der skalierbaren Enterprise X-Architecture (EXA) fort, das den modularen Auf- und Ausbau von Servern ermöglicht.

EXA-Herzstück ist der Summit-Chipsatz, der bereits in der XA32-Version für Xeons (beim x440) einige Besonderheiten bietet: Er verkoppelt dort bis zu acht Zwei- bis Vier-Prozessor-Module in maximal vier Rack-Einschüben zu einem Server mit bis zu 32 Xeons, der dann allerdings eher als NUMA- denn als herkömmliche SMP-Maschine funktioniert. Wichtiger Zielmarkt ist dabei die Server-Konsolidierung, wobei die Systeme häufig wiederum partitioniert werden.

Bei dem zu Preisen ab 23.710 Euro gelieferten x455 bringt IBM jeweils vier der 64-Bit-Itanium-2-Prozessoren und bis zu 56 GByte RAM in einem 19-Zoll-Rack-Einschub mit vier Höheneinheiten unter. Zwei oder vier solcher 4-Wege-Systeme lassen sich mit Spezialkabeln zu einem 8- oder 16-Wege-Server mit 224 GByte Speicher verbinden.

Auch von dem verbesserten x440-Nachfolger x445 kündigt IBM neue Ausführungen an, in der "nahen Zukunft" sollen endlich 32fach-Xeon-Systeme möglich werden. (ciw)

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