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CES

IBM besinnt sich auf Endkunden zurück - ein wenig

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Zehn Jahre nachdem IBM der Consumer Electronics Show (CES) die kalte Schulter gezeigt hatte, kehrt die Firma nach Las Vegas zurück. Coole Produkte für coole Elektronik-Konsumenten will IBM in der Wüste allerdings nicht vorstellen, sondern lediglich Technologieführerschaft auf breiter Front demonstrieren.

In den vergangenen Jahren hatte IBM sich aus dem Endkundengeschäft konsequent zurückgezogen und sogar die eigene PC- und Notebook-Sparte an den chinesischen PC-Marktführer Lenovo abgegeben. Doch weiterhin steckt in vielen CES-Exponanten IBM-Technik. In den großen aktuellen Spielkonsolen laufen CPUs von IBM: PowerPC in der Xbox 360, Cell in der PlayStation 3, Broadway in Nintendos Wii. Auch anderen Firmen wie zum Beispiel Toshiba will IBM in der jüngeren Vergangenheit tüchtig dabei geholfen haben, gute Ideen auch marktreif zu bekommen. Laut Norman Liang aus der "Technology Collaboration Solutions"-Division geht es IBM letztendlich darum, der Öffentlichkeit zu zeigen: So wie früher hinter sehr viel IT-Produkten IBM-Know-How stand, treibt Big Blue jetzt die Unterhaltungselektronik voran. Eigene Produkte zeigt IBM auf der CES 2007 indes nicht. (it)