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IBM bringt Linux auf den Desktop

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Auf der Desktop Linux Conference will IBM am Montag amerikanischen Medien zufolge bekannt geben, Linux in Zukunft auch auf Desktop-PCs anzubieten. Bislang hat der Konzern das Betriebssystem lediglich auf Server-Systemen vermarktet. Auf der Bostoner Konferenz will Sam Docknevich, Mitarbeiter von IBMs Global Services unter dem Titel "The Time is Now for Linux on the Desktop" darlegen, dass die Zeit jetzt reif für den Desktop sei.

Analysten betrachten dies allerdings nur als vorsichtige Annäherung an den Desktop, denn es sei bezeichnend, dass die Pläne nicht aus der Produktabteilung, sondern aus den Global Services stamme, die sich nur an Firmenkunden wenden. Dies könne heißen, dass IBM diesen Linux auf Anfrage anbieten, aber nicht unbedingt als alternatives Betriebssystem für Endkunden anbieten wolle.

Die Bostoner Konferenz wird vom Desktop Linux Consortium veranstaltet, dem unter anderem die Distributoren SuSE, Lycoris, Xandros, MandrakeSoft und ArkLinux, der Softwarehersteller CodeWeavers als Hauptinitiator sowie die Projekte OpenOffice und KDE angehören. Das gemeinsame Ziel ist es, Verbraucher über das alternative Betriebssystem aufzuklären, damit es sich auch auf dem Desktop weiter verbreitet. (db)

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