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IBM enttäuscht Anleger trotz erneutem Umsatzplus

IBM hat in den letzten Jahren harte Zeiten durchgemacht. Der Konzernumbau verschlingt dabei große Summen. Trotz höheren Umsatzes bleibt unterm Strich weniger übrig – das missfällt den Anlegern.

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IBM

(Bild: dpa, Fredrik von Erichsen)

IBM hat im ersten Quartal einen deutlichen Umsatzanstieg erzielt, Anleger aber mit seinem Geschäftsausblick enttäuscht. Verglichen mit dem Vorjahreswert wuchse der Umsatz um 5 Prozent auf 19,1 Milliarden US-Dollar, umgerechnet 15,4 Mrd Euro, wie IBM am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. IBM verbuchte Geschäftszuwächse auf breiter Front und schaffte nach fast sechsjähriger Durststrecke das zweite Quartal mit einem Umsatzplus in Folge. Hohe Kosten für den Konzernumbau ließen den Gewinn dennoch um vier Prozent auf unterm Strich 1,7 Milliarden US-Dollar schrumpfen.

IBM bemüht sich schon seit geraumer Zeit, die Schwäche im Computerkerngeschäft mit moderneren IT-Dienstleistungen wie Cloud-Services, Datenanalyse, künstlicher Intelligenz und Sicherheits-Software wettzumachen. Bei Anlegern kam der Quartalsbericht überhaupt nicht gut an, was vor allem am Geschäftsausblick lag. IBM stellte für 2018 einen bereinigten Gewinn je Aktie in Höhe von mindestens 13,80 Dollar in Aussicht und blieb damit unter den Erwartungen der Analysten. Die Aktie fiel nachbörslich zeitweise um mehr als sechs Prozent. (olb)