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IBM hilft Microsofts Server-Software auf die Sprünge

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IBM will laut amerikanischen Presseberichten auf Microsofts Konferenz TechEd, die gerade in Dallas stattfindet, eine neue Cluster-Technologie für Windows NT demonstrieren. Bislang ist mit Microsofts hauseigenem Cluster-Service nur die Zusammenschaltung von zwei Maschinen möglich; eine Version für vier Rechner ist in Vorbereitung. IBM setzt das Limit mit der Neuvorstellung, die ab Sommer verfügbar sein soll, auf acht Maschinen hoch. Allerdings soll die Technik nur auf IBMs Netfinity-Servern arbeiten. Immerhin verspricht IBM, daß die Lösung dieselben Schnittstellen wie Microsofts bisherige Cluster-Software benutzt. Entwickler müßten daher speziell für Microsoft-Cluster-Systeme angepaßte Anwendungen nicht mehr ändern.

Cluster, bei denen mehrere Server-Maschinen zu einem einzigen System zusammengeschaltet werden, kommen vor allem in den Bereichen zum Einsatz, in denen es auf höchste Verfügbarkeit ankommt. Zusätzlich bieten Cluster in vielen Fällen auch einen Lastausgleich zwischen den einzelnen Rechnern des Clusters. IBM hat im Unterschied zu Microsoft schon einige Erfahrungen mit Clustern gesammelt, und das vor allem auf den RS/6000-Maschinen unter AIX, aber etwa auch mit OS/2 und den Großrechnern des Typs S/390. Auch Compaq beispielsweise hat eine eigene Cluster-Technologie - nach dem Aufkauf der Firma Tandem forcierten die Texaner deren ServerNet-Lösung, die ebenfalls für NT verfügbar ist. (jk)

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