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IBM macht Massenspeicher-Lösungen Linux-fähig

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IBM lässt seinen Linux-Worten wohl auch Taten folgen. Als weiterer Schritt hin zu dem Ziel, das Open-Source-System als ernsthafte Alternative für Großunternehmen und ihre Anforderungen durchzusetzen, will IBM seine ganze Linie von Storage-Hardware Linux-tauglich machen. Linux soll künftg mit allen Massenspeicher-Lösungen von IBM zusammenarbeiten, vom Speicher-Server mit bis zu 11 TByte Kapazität bis hin zu LTO-Bandlaufwerken.

Dazu gehört unter anderem die Untersützung der Speicher-Server für Unternehmensnetze, die bei Big Blue unter dem Code-Namen Shark laufen, mit Großrechnern vom Typ S/390 oder z900 unter Linux. Intel-Linux-Systeme sollen ab sofort mit anderen Speicher-Servern, etwa aus der FASt-Serie von IBM, zurecht kommen. Als Backup-Lösung für Linux sieht IBM nun seine Ultrium-Laufwerke (Linear Tape Open, LTO) vor. Zusätzlich soll beispielsweise die IBM-Tochter Tivoli mit ihrer Speicher-Managementsoftware Linux einbeziehen; der Storage Network Manager etwa werde bis zum Ende des Jahres komplett Linux unterstützen, kündigte IBM an. (jk)