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IBM stockt Aktienrückkäufe um 5 Milliarden Dollar auf

Der IT-Konzern weitet sein Aktienrückkaufprogramm aus. Zudem beschloss das IBM-Management eine Quartalsdividende von 1,10 US-Dollar je Aktie.

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Der US-Computerkonzern IBM stützt seinen Aktienkurs mit einer weiteren milliardenschweren Finanzspritze. Das Unternehmen will zusätzliche 5 Milliarden Dollar für den Rückkauf eigener Anteilsscheine freigeben. Damit wird das Rückkaufprogramm auf insgesamt 6,4 Milliarden Dollar ausgeweitet. Zudem beschloss das Management eine Quartalsdividende von 1,10 Dollar pro Aktie, die am 10. Dezember ausgezahlt werden soll.

Virginia Rometty

(Bild: IBM)

IBM tut sich schwer, sich zum modernen IT-Konzern zu wandeln. Chefin Virginia Rometty will das Unternehmen umbauen, sie setzt auf die Geschäftsfelder Cloud-Computing, Big Data, Sicherheit und mobile Dienste. Bislang geht es aber nur schleppend voran. Die Geschäftszahlen für das dritte Quartal enttäuschten, der Aktienkurs fiel auf den tiefsten Stand seit drei Jahren.

Mit Aktienrückkäufen und Dividenden sollen Anleger bei der Stange gehalten werden. Bereits im Vorjahr hatte IBM 15 Milliarden Dollar für Aktienrückkäufe in die Hand genommen – soviel wie seit fünf Jahren nicht. "Wir machen die notwendigen Investitionen und Veränderungen", versprach Rometty nun. Das Management bleibe den Anlegern voll und ganz verpflichtet. Die IBM-Aktie bewegte sich im New Yorker Handel leicht im Plus. (anw)