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IBM übernimmt In-Memory-Datenbankhersteller Solid

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Kurz vor Jahresende hat IBM sich das finnisch-amerikanische Unternehmen Solid Information Technology einverleibt. Es handelt sich um den Hersteller einer sogenannten In-Memory-Speicherengine, die Datenbanken um Echtzeitfähigkeiten erweitert. Die Software hält Daten im Arbeitsspeicher bereit, so dass diese sich blitzschnell abrufen lassen. Über den Kaufpreis von IBMs zwölfter strategischer Akquisition in diesem Jahr bewahren beiden Unternehmen Stillschweigen.

Mit der Kombination aus IBMs Datenbank-Flaggschiff DB2 und der SolidDB-Storage-Engine dürfte sich der IT-Riese ein Konkurrenzangebot zu Oracles Paket aus der Datenbank 11 g und TimesTen schaffen, einem Zwischenspeicher, der 2005 durch den Kauf des gleichnamigen Unternehmens unter Larry Ellisons Fittiche gelangte.

Solid Information Technology stellt mit SolidDB for MySQL auch eine auf den quelloffenen Datenbankserver MySQL zugeschnittene Version der eigenen OLTP (Online Transaction Processing)-Speicherengine her. (akl)