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IBM und Philips kündigen Kooperation bei RFID-Tags an

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IBM und der niederländische Elektronik-Konzern Philips Electronics N.V. haben am Montag mitgeteilt, dass sie bei der Entwicklung und dem Vertrieb von RFID-Tags zusammenarbeiten werden. RFID-Tags sind kleine Chips, deren Informationen draht- und berührungslos ausgelesen werden können. Die Kooperation soll Firmenkunden künftig ermöglichen, leichter die RFID-Technologie in ihre betrieblichen Abläufe einzubauen. Auf Waren wie Lebensmitteln oder Kleidung angebracht, können Firmen beispielsweise durch die RFIDs ihre Lagerbestände einfacher überwachen.

Innerhalb der Kooperation wird Philips die RFIDs fertigen, während IBM die dafür benötigten Computer-Systeme und -Dienstleistungen anbietet. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt. Als erstes gemeinsames Projekt wollen die Unternehmen in der taiwanischen Philips-Halbleiterfabrik Kao Hsiung und in der Zentrale in Hongkong die RFID-Tags einsetzen. Dort sollen zunächst Kartons und Verpackungseinheiten mit den RFIDs versehen werden.

RFID-Tags wollen auch eine Reihe von anderen Herstellern auf den Markt bringen wie Infineon, NEC Corp., Hitachi Ltd. und Texas Instruments. (rro)

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