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IBM will Standort Mainz aufgeben

Zum 50. Geburtstag der IBM-Niederlassung in Mainz soll Schluss sein. Laut Medienberichten teilte der Konzern den Mitarbeitern mit, der Standort werde im Jahr 2016 geschlossen. Die Angestellten sollen wohl in Frankfurt weiter beschäftigt werden.

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(Bild: dpa, Marijan Murat (Archiv)

Der Computerkonzern IBM will nach Medienangaben und nach Angaben der Stadt seinen rund 1200 Mitarbeiter starken Standort in Mainz schließen, um Arbeitsplätze in Frankfurt zu konzentrieren. Die Mainzer Belegschaft sei in einer internen Mitteilung darüber informiert worden, berichtete die Allgemeine Zeitung Mainz am Dienstag. Darin teile der Niederlassungsleiter Dieter Münk mit, der Mietvertrag des Areals ende im September 2016 und werde nicht verlängert. IBM Deutschland war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Die Stadt Mainz bedauerte die Entscheidung. Es sei aber wichtig, dass die Arbeitsplätze in der Rhein-Main-Region blieben. Das habe das Unternehmen bestätigt.

IBM sitzt seit 1966 in Mainz.

(Bild: stadt-der-wissenschaft-mainz.de)

"Ein Verbleib am Mainzer Standort ist keine Option", heißt es der Zeitung zufolge in dem Schreiben Münks. Die "infrastrukturellen Voraussetzungen für Rechenzentren und Serverflächen sowie für moderne Büroarbeitsplätze" könnten nach Ablauf des Mietvertrags nicht mehr zu wettbewerbsfähigen Konditionen gewährleistet werden. IBM Deutschland wolle "vorrangig untersuchen, wie die beiden IBM-Standorte Frankfurt und Mainz im Rahmen einer Rhein-Main-Konsolidierung am Standort Frankfurt Sossenheim zusammengeführt werden können". (mho)