IBMs Datenbank DB2 ist "Hammer-ready"

IBM hat als erster Hersteller die Datenbanksoftware DB2 für den nativen 64-Bit-Modus (unter SuSE-Linux) des kommenden AMD-Opteron-Prozessors fertiggestellt -- mit guten Performance-Ergebnissen.

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Wie aus den "gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen" verlautet, hat IBM als erster Datenbankhersteller seine Datenbanksoftware DB2 für den nativen 64-Bit-Modus (unter SuSE-Linux) des kommenden AMD-Opteron-Prozessors fertiggestellt. Die ersten Performance-Ergebnisse lassen den Prozessor damit auch schon recht gut aussehen. AMDs Prototyp-Server mit vier Opteron-Prozessoren ("Sledgehammer") läuft derzeit zwar nur mit 1,1 GHz, aber mit den erzielten Ergebnissen kann man schon mal eine erste Hochrechnung auf die Datenbankenleistungsfähigkeit durchführen.

Danach dürfte der Prozessor zum geplanten Launch in der ersten Jahreshälfte 2003 die aktuell schnellsten Intel-Vierfach-Xeon-Server um gut 40 Prozent übertreffen. Als Maß wird hierbei der TPC-H-Benchmark herangezogen, dessen offizielle Ergebnisse aber erst zur Verfügbarkeit der Systeme und nach Prüfung durch das TPC-Komitee verkündet werden dürfen. Zur diesem TPC-H-Test gehört in der kleinsten Stufe eine Datenbank mit 100 GByte Größe.

Datenbanken dürften wohl zu den wichtigsten Einsatzgebieten der Opteron-Server zählen. Es sieht ganz so aus, als ob IBM zu den großen Steigbügelhaltern für AMDs Ausritt in dieses Marktsegment gehört. Der hier abgebildete Ausschnitt eines Screenshots belegt zumindest schon einmal die Lauffähigkeit von DB2 auf einem kleinen Clawhammer-800-MHz-System mit einem Testdatensatz von 1GByte. (as)