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IDC hebt Prognose für PC-Absatz an

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Die Marktforscher von IDC haben ihre Jahresvorhersage für den PC-Absatz um drei Millionen Einheiten angehoben. Nach der aktuellen Prognose rechnen sie nun mit einem Wachstum des PC-Marktes in 2004 von 13,5 Prozent auf 175 Millionen Geräte (anstatt der erwarteten 11,4 Prozent Wachstum). Das gute Ergebnis beim PC-Absatz im ersten Quartal und der einsetzende Erneuerungszyklus von Computern in Unternehmen seien der Grund für das Anheben der Prognose, heißt es bei Gartner.

Im ersten Quartal war der PC-Absatz weltweit um 13,4 Prozent angestiegen; im Vorjahreszeitraum waren es 9,6 Prozent gewesen. Erneut stellten die Marktforscher klar, dass sie mit einem zweistelligen Wachstum in 2004 und 2005 rechnen, der Zuwachs im Jahr 2006 dann aber wieder abflachen werde. IDC geht von etwa 8 Prozent aus.

In Westeuropa soll sich der PC-Absatz nach den IDC-Schätzungen im laufenden Jahr sogar um fast 15 Prozent erhöhen. Die Belebung der kommerziellen Ausgaben sowie der erneut einsetzende Modernisierungszyklus in Unternehmen führten die Belebung an. Das anhaltende Wachstum bei tragbaren Computern, vor allem im Verbrauchersektor, bleibe ebenfalls ein Schlüsselfaktor für den Markt.

Für die USA wird ein Wachstum von 11,3 Prozent und für Japan ein Absatzanstieg von etwas mehr als sechs Prozent prognostiziert. Im asiatisch-pazifischen Raum (ohne Japan) dürfte es dank der starken chinesischen Nachfrage 16 Prozent mehr Auslieferungen geben als im Vorjahr. (tol)