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IDC sieht Windows 8 als Motor für weltweite PC-Verkäufe

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Die US-Marktforscher von IDC erwarten, dass der PC-Markt 2012 vor allem in der zweiten Jahreshälfte im Vergleich zu 2011 deutlicher wachsen wird. Im Jahr 2011 und auch zu Beginn des laufenden Jahres wuchs der Markt nur schwach um 1,8 Prozent. IDC begründet das zuletzt geringe Wachstum an PC-Verkäufen vor allem mit dem schwindenden Interesse der privaten Nutzer an PCs – unter anderem ausgelöst durch die angespannte wirtschaftliche Lage. Hauptabsatzmärkte wie Europa oder die USA hatten mit deutlichen Absatzrückgängen von bis zu 9 Prozent im Vergleich zu 2010 zu kämpfen. Consumer tätigten wesentlich weniger Käufe als zuvor, dagegen wurde auf Unternehmensseite wieder in neue PCs investiert. Zusätzlich erobern Tablets mehr und mehr den Markt und machen dem PC Konkurrenz.

Prognose der weltweiten PC-Verkaufszahlen bis 2016

(Bild: IDC)

Da die erste Jahreshälfte 2012 aber ähnlich schleppend verlaufen werde wie das vergangene Jahr, prognostizieren die Analysten insgesamt lediglich einen weltweiten Anstieg der Verkaufszahlen um 5 Prozent. Erst die Markteinführung von Windows 8 und der neusten Generation an besonders leichten und kompakten Notebooks (Ultrabooks & Co.) soll den Aufschwung einleiten. Die Analysten stellen fest, dass mehr und mehr Nutzer ihren handelsüblichen PC gegen einen tragbaren eintauschen wollen. Daher werden weiterhin die Verkaufszahlen mobiler Rechner (+8 Prozent) stärker zulegen als die der klassischen PCs (0,5 Prozent).

Die Nachwirkungen der Flutkatastrophe in Thailand vom vergangenen Jahr, von der die Festplattenhersteller betroffen waren, könnten nach Einschätzung von IDC das Wachstum des PC-Markts noch länger belasten – zumindest im Hinblick auf einzelne Hersteller und Regionen, die den anhaltenden Engpass bei Festplatten zu spüren bekommen. So werde beispielsweise für China 2012 nur noch ein Absatzwachstum von 9 Prozent erwartet, womit das Plus hier zum ersten Mal seit Beginn der Erhebung nicht zweistellig ausfallen würde. (roh)