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IDF: Dynamisches Übertakten und Wimax

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Intel ist kontinuierlich bemüht, die Notebook-"Plattform" Centrino mit neuen Fähigkeiten von der Konkurrenz abzugrenzen. Bereits für die sehr bald erwarteten Santa-Rosa-Notebooks hatte Intel vor einem Jahr passende Wimax-Funkchips versprochen, ruderte aber später zurück – zwar wird man möglicherweise auch Santa-Rosa-Notebooks mit Wimax-Adaptern kaufen können, aber Intel selbst packt ins Santa-Rosa-Paket zunächst keinen Wimax-Chip. Mit Montevina soll er aber im ersten Halbjahr 2008 definitiv kommen, und zwar unter dem Codenamen Echo Peak, wurde einen Tag vor Beginn des Intel Developer Forum (IDF) in Beijing bekannt.

Ein Gimmick der Santa-Rosa-Plattform soll Intel Dynamic Acceleration (IDA) sein; dabei handelt es sich um die Möglichkeit, einen von zwei Kernen eines Dual-Core-Mobilprozessors mit einer höheren als seiner eigentlichen Nenn-Taktfrequenz zu betreiben, wenn der zweite Kern nicht ausgelastet ist. So lassen sich Programme, die nur einen CPU-Kern nutzen, etwas beschleunigen, ohne dass die Leistungsaufnahme des gesamten Prozessors über den Nennwert hinaus steigt. Diese Technik setzt aber voraus, dass beide Kerne mit unterschiedlichen Taktfrequenzen arbeiten können (wie es auch AMD für seine K10-Prozessoren plant). Laut Intel soll das bei einigen der kommenden Merom-Mobilprozessoren mit FSB800-Frontsidebus und den Ende 2007 erwarteten Penryns der Fall sein. Zum Energiesparen arbeiten Santa-Rosa-Notebooks auch erstmals mit veränderlicher FSB-Taktfrequenz; es lässt sich also nicht mehr nur das Verhältnis (der "Multiplikator") zwischen FSB-Grundfrequenz und interner Taktfrequenz der CPU-Kerne variieren (Enhanced Intel Speedstep Technology, EIST).

Zum IDF in Peking siehe auch:

(ciw)