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IDF: Intel stellt Entwicklerkonferenz ein

Das IDF16 war das letzte seiner Art: Intel sagt das bereits angesetzte IDF17 ab und will auch künftig keine allumfassenden Entwicklerkonferenzen mehr abhalten.

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IDF: Intel stellt Entwicklerkonferenz ein

Intel-CEO Brian Krzanich bei seiner IDF16-Keynote

(Bild: c't / Florian Müssig)

Bye-bye IDF: Intel verabschiedet sich nach fast zwanzig Jahren von seiner Entwicklerkonferenz IDF (Intel Developer Forum). Sie diente gleichzeitig immer auch als Hausmesse, auf der unter anderem neue Prozessorarchitekturen debütierten und der sich etliche andere Aussteller angeschlossen hatten – etwa die Standardisierungsgremien PCI-SIG (PCI, PCI Express) und USB-IF (USB).

Zuletzt fand das IDF zweimal pro Jahr statt; im Frühjahr in China (Shenzhen) und im Spätsommer in den USA (San Francisco). Früher gab es sogar noch mehr Ableger, etwa in Taiwan (Teipeh) oder Brasilien (Sao Paulo). Das letzte IDF war das IDF16 im August 2016 in San Francisco, nachdem das Frühjahrs-IDF in Shenzhen dieses Jahr bereits ausgefallen war. Für das IDF17, das vom 15. bis 17. August 2017 hätte stattfinden sollen, hatte Intel zuletzt ein geändertes Format angekündigt, bevor jetzt die vollständige Absage folgte.

Intel begründet die Absage des IDF mit dem Wandel von einem PC-zentrierten Unternehmen hin zu einem Fokus auf Daten und Datenverarbeitung. Dazu zählen außer PCs auch KI, FPGAs, IoT, drahtlose Kommunikation, Drohnen und der Automotive-Bereich. Diese Betätigungsfelder seien zu breit für eine einzelne Veranstaltung, sodass man Entwickler, Firmen und Medienvertreter künftig auf enger zugeschnittenen Events informieren möchte. (mue)

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