Menü
IFA

IFA: AVM stellt Fritzbox mit 5G-Mobilfunk und weitere Router mit Wi-Fi 6 vor

AVM setzt wie einige Smartphone-Hersteller auf ein 5G-Modem von Qualcomm. Die mit Wi-Fi 6 ausgestatteten Fritzboxen füttern WLAN-Clients mit bis zu 3 GBit/s.

Lesezeit: 2 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 70 Beiträge

Mobilfunk-Flaggschiff: Die Fritzbox 6850 5G eignet sich laut Hersteller für 5G-, LTE- und UMTS-Netze. Das moderne Wi-Fi 6 hat AVM aber drei anderen Modellen spendiert.

(Bild: AVM)

Von

Der Berliner Hersteller AVM präsentiert auf der IFA 2019 zahlreiche Produktneuheiten. Zu den Hauptthemen zählt die Firma Wi-Fi 6 (also Geräte mit der WLAN-Norm IEEE 802.11ax), den Breitband-Internetzugang, Smart Home und den Internetzugang per 5G-Mobilfunk.

Der Standard Wi-Fi 6 bietet gegenüber dem bisher üblichen Wi-Fi 5 (802.11ac) höhere Datenraten und kürzere Paketlaufzeiten für Geräte, die einen WLAN-Access-Point gleichzeitig nutzen. AVM zeigt gleich drei neue Produkte mit Wi-Fi 6: Dazu zählen die Fritzbox-Modelle 5550 und 5530 für Glasfaseranschlüsse. Beide eignen sich laut Hersteller für "europaweit alle gängigen Glasfaseranschlüsse" und binden Clients nicht nur per Wi-Fi 6 an, sondern auch über einen 2,5-GBit/s-schnellen LAN-Anschluss an (NBaseT-Technik).

Auch der neuen Fritzbox 6660 Cable für schnelle DOCSIS-3.1-Kabelanschlüsse hat AVM Wi-Fi 6 spendiert. Bei allen drei Modellen hat sich die Firma für die Sparversion von Wi-Fi 6 entschieden, baut also nur 2 MIMO-Streams ein, was für maximal 3 GBit/s reicht. So kann man die Vorteile der MU-MIMO-Technik mit maximal zwei Clients ausschöpfen.

Mit dem Modell 6850 5G verspricht AVM den weltweit ersten "All-in-One-Heimnetz-Router" für die neue Mobilfunkgeneration 5G. Das Mobilfunkmodem sei für übliche "5G-Bänder im Bereich bis 6 GHz" ausgelegt (Sub-6-GHz) sowie für die LTE-Bänder 1, 3, 7, 8, 20, 28 und 32 und auch für UMTS.

Mit dem 5G-Modem Qualcomm SD X55 kann die Box bei entsprechend umfangreichem Netzausbau prinzipiell mehr als 2 GBit/s liefern. Auch sei sie dank kurzer 5G-Latenzen für Echtzeitanwendungen wie Virtual Reality und Gaming geeignet. Außerdem hebt AVM die Ausrichthilfe der Fritzbox 6850 5G hervor, mittels der man den optimalen Standort und die beste Ausrichtung der über SMA-Buchsen angeschlossenen Mobilfunkantennen leicht ermitteln kann. An Bord sind außerdem WLAN gemäß Wi-Fi 5 (Dualband mit bis zu 1.266 MBit/s), vier Gigabit-LAN-Anschlüsse, ein Port gemäß USB 3.0 sowie eine DECT-Basisstation für Telefonie und Smart Home-Anwendungen. Die Fritzbox 6850 5G soll im ersten Quartal 2020 in den Handel kommen. Den Preis will AVM dann nennen.

Im Bereich Smart Home wartet AVM mit der neuen smarten LED-Lampe FritzDECT 500 und dem neuen Taster FritzDECT 440 mit Display auf. Beide neuen Smart-Home-Gadgets kommen laut Hersteller Anfang 2020 in den Handel; dann will AVM auch den Preis nennen. FritzDECT 500 leuchtet wahlweise weiß oder farbig und lässt sich über die gleichfalls neue FritzApp Smart Home, den Taster FritzDECT 440, ein FritzFon oder per Browser bedienen.

Außerdem stellt AVM wie erwartet seine aktuelle Generation der WLAN-Mesh-Repeater sowie das vor einigen Wochen erschienene FritzOS 7.12 vor. Alle Neuheiten sind auf den beiden AVM-Ständen in Halle 17 und am IFA-Sommergarten (Stand A10) zu sehen.

Lesen Sie auch bei heise online:

(dz)