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IFA

IKT-Gründerpreis: Sechs Start-ups erhalten je 30.000 Euro

Das Wirtschaftsministerium hat auf der IFA Start-ups ausgezeichnet. Die Gewinner arbeiten an zentimetergenauer Indoor-Ortung für Smartphones, Gesichtserkennung für Autofahrer und weiteren Techniken.

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290 Start-ups hatten sich beworben, 6 haben sich durchgesetzt: Auf der IFA hat Staatssekretärin Brigitte Zypries (SPD) den IKT-Gründerpreis des Bundeswirtschaftsministeriums vergeben. Die Gewinner-Teams erhalten je 30.000 Euro.

Die Start-ups arbeiten unter anderem an Gesichtserkennung, Eyetracking, Mesh-Netzwerken und Innenraum-Ortung. Einige verkaufen ihr Produkt bereits, zum Beispiel Payever seine Software für die Integration von Bezahlsystemen in Online-Shops. "Das Preisgeld hilft uns bei der Planung für die nächsten Monate", freut sich Gründer Viktor Butsch.

Wirtschaftsministerium zeichnet Start-ups aus (12 Bilder)

Staatssekretärin Brigitte Zypries mit dem Team von Asaphus Vision: Die Berliner entwickeln eine Gesichtserkennung für Autos. Eine Kamera im Armaturenbrett erkennt den Fahrer, ...

Andere wie "Blick" sind noch nicht so weit: "Der Name ist nur ein Arbeitstitel, und wir haben die Firma noch nicht gegründet", sagt Tina Walber von der Universität Koblenz-Landau. Sie arbeitet mit ihren Kollegen an einem günstigen Eyetracking-System zur Verbesserung der Usability von Webseiten.

Nach den sechs Hauptgewinnern zeichnete das Ministerium elf weitere Start-Ups aus, die je 6000 Euro erhalten. Dazu gehören unter anderem 3Yourmind (Software für 3D-Druckdateien), Ambiact (Fernseher mit Alarmknopf) und Uberchord (Gitarrenlern-App). InnoStrukt 3D gewann den mit 10.000 Euro dotierten Sonderpreis für IKT in der Baubranche. (cwo)

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