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IPTV mobil: Telekom verrät Details zu "Entertain to go"

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Mit Entertain to go will die Deutsche Telekom IPTV auf mobile Geräte bringen. Nach einem Vorgeschmack im Juli gab der Konzern im Rahmen der IFA weitere Details zum System bekannt.

Zunächst soll Entertain to go für Smartphones, Laptops und Tablets im heimischen WLAN nutzbar sein, im zweiten Schritt dann auch via Mobilfunk für unterwegs. Das Angebot wird erst einmal mit einer beschränkten Senderauswahl auf den Markt kommen – 40 TV-Sender sowie die Onlinevideothek stehen zur Auswahl. Zum Paket gehören unter anderem Öffentlich-Rechtliche wie ARD, ZDF und 3sat, ebenso Privatsender wie ProSieben, SAT.1 und kabeleins. Mit dem System soll auch Parallelnutzung möglich sein, so dass man neben der Übertragung auf dem TV-Gerät auch zum Beispiel mit einem Tablet nach weiteren Sendungen suchen kann, um diese per Klick auf den großen Bildschirm zu bringen.

Entertain to go soll Entertain-Kunden als Zubuchoption für monatlich 4,95 Euro mit einer Vertragslaufzeit von einem Monat angeboten werden. Außerdem soll es auch eine kurze Promotionphase geben, in der kostenlos und unverbindlich getestet werden kann. Wann die Option auf den Markt kommt, hat die Telekom noch nicht konkretisiert, nach wie vor ist die Rede vom Ende 2012.

Bereits bei der IFA-Preview im Juli wurde das Feature der Entertain Remote Control App vorgestellt, mit der das Smartphone zur Fernbedienung für den Media Receiver werden soll. Dabei soll eine Sprachsteuerung integriert sein, das Smartphone soll sich etwa für Sucheingaben zur Tastatur umfunktionieren lassen und eine komfortable Navigation soll über Schnellzugriffe möglich sein. Die App wird voraussichtlich ab Herbst kostenlos für iOS- und Android-Smartphones angeboten.

Ferner sollen auch kostenlose TV-Apps Teil des Entertain-Pakets werden: Zahlreiche Anwendungen wie von der Tagesschau, ADAC oder Bild.de können über Entertain auf dem Fernseher genutzt werden. Zu Beginn steht unter dem Menüpunkt „Medienwelt“ eine Auswahl von rund 20 Apps zur Verfügung, die jedoch Schritt für Schritt erweitert werden soll. Ergänzt werden soll das mit 25 GB kostenlosen Cloud-Speicher und einer E-Mail-Funktion. (axk)