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IPv6-Kongress: "Sind wir schon angekommen?"

Nordamerika gehen die letzten IPv4-Adressen aus und beim Nachfolge-Protokoll IPv6 steckt der Teufel im Detail: Der sechste IPv6-Kongress vom DE-CIX, heise Netze und iX beginnt am 21. Mai 2014 in Frankfurt.

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Der vom 21. bis 23. Mai 2014 in Frankfurt/Main laufende IPv6-Kongress thematisiert neben Grundlagen und Hintergründen auch viele neue Aspekte rundum das Thema IPv6. Da sich IPv6 endlich in den Netzen verbreitet, können immer mehr Menschen mit dem Protokoll Erfahrungen sammeln. Geoff Huston, Chefwissenschaftler bei APNIC, überschreibt seine Keynote daher mit der Frage: Sind wir schon angekommen?

IPv6-Kongress 2013 (5 Bilder)

IPv6-Kongress

Wie auch in den Vorjahren findet der IPv6-Kongress im Frankfurter Cinestar Metropolis statt.
(Bild: MicialMedia (www.micialmedia.de))

Die Antwort darauf ist komplex: Während man inzwischen selbst in Nordamerika nicht mehr an IPv6 vorbeikommt und sich vieles etwa beim Monitoring oder generell beim IPv6-Internet-Zugang verbessert, tauchen nun auch mehr Probleme auf. So erschien vergangenes Jahr der fast vergessene Ping-of-Death-Bug im IPv6-Gewand, Sicherheitsforscher verfolgen inzwischen IPv6-Adressen mit aktivierten Privacy Extensions und IPv6-Spezialitäten wie die Extension Header müssen sich im harten Internet-Alltag beweisen.

Vieles davon spiegelt sich im Vortragsprogramm des vom DE-CIX, heise Netze und iX veranstalteten Kongresses wider: In drei parallel laufenden Tracks behandeln, diskutieren und erklären die Vortragenden Grundlagen, technische Details und Tutorials zu IPv6. Anmeldungen sind noch bis zum 19. Mai 2014 möglich. (rek)