IPv6 für DNS-Rootserver

Die Internet Assigned Numbers Authority erweitert sechs der DNS-Server für die Root-Zone um AAAA-Records, mit denen die Namensauflösung ausschließlich über das Internet-Protokoll IPv6 möglich wird.

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Von
  • Reiko Kaps

Sechs der insgesamt 13 Server für die Root-Zone des Domain Name System (DNS) bekommen am heutigen 4. Februar 2008 AAAA-Records, die für Namensauflösung von IPv6-Adressen in lesbare Hostnamen und umgekehrt zuständig sind, gab die Internet Assigned Numbers Authority (IANA) in einer Mitteilung bekannt. DNS-Abfragen, die ausschließlich über IPv6 liefen, waren bislang auf der Root-Ebene nicht möglich. So besaßen zwar einige der DNS-Rootserver bereits IPv6-Adressen, doch konnte man die IPv6-Adresse eines anderen DNS-Rootservers bislang von einem DNS-Rootserver nur auf dem Umweg über IPv4 erfahren. Das ist aber erforderlich, wenn der erste Root-Server die gewünschte Information nicht parat hat.

Viele Toplevel-Domains (TLDs) besitzen bereits IPv6-taugliche Nameserver, der vom deutschen Registrar DeNIC betriebene Server für die TLD ".de" wurde 2004 in die Root-Zone eingetragen. (rek)