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IT-Planungsrat berät über Projekte der Digitalen Agenda

Ein einheitliches Datenportal des Bundes, ein einheitlicher Ansprechpartner im Netz und die Umsetzung des IT-Netzgesetzes stehen auf der Tagesordnung des IT-Planungsrates.

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Vor dem IT-Gipfel der Bundesregierung am kommenden Dienstag hat der IT-Planungsrat getagt und über seine Projekte beraten, mit denen er im Jahr 2015 die Digitale Agenda befeuern will. Für den 1. Januar ist die Übernahme des Regelbetriebs des Datenportals GovData beschlossene Sache. Ferner startet ein Projekt "Einheitlicher Ansprechpartner 2.0" mit dem Ziel, Internetnutzern einfache Kontaktformulare für Behörden und Verwaltungen ähnlich dem Bürgertelefonruf 115 bereitzustellen.

Aufgaben und Struktur des IT-Planungsrats

(Bild: it-planungsrat.de)

Insgesamt bestimmt die Mitarbeit an der Digitalen Agenda der Bundesregierung die künftige Arbeit des IT-Planungsrates als oberste Koordinationsstelle der IT-Abteilungen des Bundes und der Länder. Wie ein roter Faden soll die Agenda die Ratsarbeit begleiten, teilte Bundes-CIO Cornelia Rogall-Grothe mit.

Neben den beiden herausgehobenen Projekten des Datenportals des Bundes und des Ansprechpartners 2.0 muss sich der IT-Planungsrat im kommenden Jahr mit der Umsetzung des Netzgesetzes befassen, das die Verbindung der Datennetze des Bundes und der Länder neu regelt. Durch eine Änderung des Grundgesetzes ist der Bund allein für das Verbindungsnetz zu den Bundesländern verantwortlich. Außerdem will der IT-Planungsrat prüfen, wie seine Leitlinie Informationssicherheit von Behörden und Verwaltungen angenommen wird. (anw)