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IT-Vokabular für viele Computernutzer unverständlich

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Computernutzer haben offenbar massive Probleme mit dem Jargon der Computerbranche. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des britischen IT-Personaldienstleisters Computer People, über die icWales berichtet. Die Umfrage unter 1500 Büroanwendern ergab, dass für 68 Prozent der IT-Slang eine Fremdsprache ist. Auch seien 32 Prozent der Fehler in Büroumgebungen auf Missverständnisse durch unverständliche IT-Begriffe zurückzuführen.

Mehr als ein Viertel der Befragten war sich über den Nutzen einer Firewall unsicher -- ensprechend groß war die Versuchung, sie abzuschalten. Das Versenden zu großer E-Mail-Anhänge sei darauf zurückzuführen, dass nahezu zwei Drittel der Anwender Kilo-, Mega- und Gigabyte verwechseln. Auch Dateiformate wie JPEG und PDF würden von 48 Prozent der Befragten häufig durcheinander gebracht; 23 Prozent sind sich offenbar über den Unterschied zwischen Up- und Download nicht im Klaren. Weitere beliebte Missverständnisse seien die Begriffe "JavaScript", "Cookies" und "Trojaner".

Drei Viertel der Studienteilnehmer müssten mehr als eine Stunde pro Woche für das Entschlüsseln wichtiger IT-Fachbegriffe aufwenden, die sie zur Erledigung ihrer Arbeit benötigen, resümieren die Studienverfasser. (mhe)

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