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CES

IT und Unterhaltungselektronik: China und Nachbarn überholen Nordamerika

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Analyst Steve Koenig verkündete Marktzahlen zum CES-Auftakt.

(Bild: Jan-Keno Janssen)

Bevor die Hallen der Consumer Electronics Show CES in Las Vegas am Dienstag öffnen, verkündete der Veranstalter CEA interessante Analysen: Nachdem Nordamerika (USA, Kanada und Mexiko) jahrelang der umsatzstärkste Markt für Technikprodukte war, haben nun China und die asiatischen Schwellenländer (unter anderem Indien und Indonesien) den Thron erklommen: Laut Prognosen von CEA und GfK wurden hier im vergangenen 282 Milliarden US-Dollar mit Technikprodukten umgesetzt, in den USA dagegen nur 257 Milliarden. 2012 waren es noch 246 Milliarden in den asiatischen Schwellenländern und 250 Milliarden in Nordamerika.

Insgesamt retten die Schwellenländer den Schnitt: Während die Umsätze in den Industrienationen 2014 laut CEA deutlich schrumpfen (zum Beispiel in Westeuropa um sechs Prozent), sind in den Schwellenländern Zuwächse zu verzeichnen, am heftigsten geht es im Nahen Osten und Afrika mit sechs Prozent aufwärts. Die asiatischen Industriestaaten schrumpfen mit acht Prozent am stärksten. Weltweit prognostiziert die CEA für 2014 ein Minus von einem Prozent.

Die Verluste kommen laut CEA-Analyst Steve Koenig unter anderem durch die immer günstiger angebotenen Tablets und Smartphones zustande. Es werden zwar mehr Geräte verkauft; da die Einzelpreise aber rapide sinken, verringert sich der Gesamtumsatz. (jkj)

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