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Ice Lake für Notebooks: Intel beliefert PC-Hersteller mit 10-nm-Prozessoren

Intels 10-nm-Prozessoren mit dem Codenamen Ice Lake befinden sich in der Serienproduktion. Notebooks mit den CPUs sollen ab Herbst erhältlich sein.

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Render-Bild einer Ice-Lake-CPU samt Mobile-Chipsatz auf dem Package.

(Bild: Intel)

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Nach Jahren der Verzögerung hat Intel die Serienproduktion seiner ersten Prozessoren mit 10-nm-Technik aufgenommen. Zwei Fertigungsstandorte sollen im zweiten Quartal die "volle" Produktion gestartet haben. Die Modelle mit dem Codenamen Ice Lake werden zurzeit an die Notebook-Hersteller verschickt, deren Geräte voraussichtlich im Herbst auf den Markt kommen.

In der Analystenkonferenz zum jüngsten Geschäftsbericht nannte Intel-CEO Bob Swan konkret die US-amerikanische "Holiday Season" als Veröffentlichungszeitraum. Diese beginnt Ende November und reicht bis Neujahr. Die Notebook-Hersteller könnten die IFA im September dazu nutzen, um erste Geräte mit Ice Lake vorzustellen.

Unter dem Codenamen Ice Lake produziert Intel bislang Prozessoren der Klassen Y (9 Watt TDP) und U (15 und 28 Watt TDP). Sie nutzen bis zu vier sogenannte Sunny-Cove-Kerne – die erste größere Überarbeitung seit Skylake von 2015 – und eine integrierte Grafikeinheit der Gen 11 mit maximal 64 Ausführungseinheiten (Execution Units, EUs).

Bei den schnelleren H-CPUs für Notebooks (45 Watt TDP) und den Desktop-Chips mit S-Suffix bleibt Intel bis auf Weiteres bei seiner 14-nm-Fertigung. Schuld sollen die vergleichsweise niedrigeren Taktraten der bisherigen 10-nm-CPUs sein, die deutlich unterhalb der erreichbaren Frequenzen mit dem ausgereiften 14-nm-Prozess lägen.

An die Öffentlichkeit gelangte Roadmaps stellen Comet Lake-S mit bis zu zehn Rechenkernen für das Jahr 2020 und im Anschluss Rocket Lake-S in Aussicht – beide mit 14-nm-Technik. Erst 2022 möchte Intel dann weitgehend auf 10 sowie 7 nm umschwenken. (mma)