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Telepolis

"Ich bin beauftragt, Sie zu töten"

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Die "eilig Geschaftsvorschlage" der zahllos guten Freunde aus Nigeria sind bekannt; die Mails mit der Option auf 20 Millionen Dollar landen denn auch eilig im Papierkorb, falls es der Filter nicht ohnehin schon besorgt hat. Schon zum Jahreswechsel 2006/2007 kursierten zudem E-Mails eines vermeintlichen Berufskillers im Netz, in denen der Empfänger dazu aufgefordert wurde, mehrere tausend US-Dollar an den Absender zu zahlen, sonst werde dieser den Empfänger töten. Wie die Washington Post heute berichtet, tauchen nun wieder neue Versionen solcher Scam-Mails auf, die weitaus weniger freundlich klingen als die betrügerischen Versuche der Francis Bagumas der Afrika-Connection und immer öfter auf Polizeirevieren landen: Sie drohen dem Empfänger wieder mit Mord.

Geschrieben wird die Mail von einem "Killer", der nach eigenen Angaben den Auftrag zum Mord des Adressaten erhalten hat und nun mit einem Geschäftsvorschlag besonderer Art aufwartet: "Ich bin beauftragt, Sie zu töten, es ist einer Ihrer Freunde. Ich beobachte Sie. Jedoch ... ich glaube nicht, dass Sie getan haben, was die sagen und ich gebe Ihnen die Chance, mich zu bezahlen, damit ich Sie nicht töte ..."

So zitiert die Washington Post typische Ausschnitte aus diesen Scam-Mails, die in den letzten Monaten zu Dutzenden bei Bewohnern in Fairfax und Stafford County eingetroffen sind. Inhalt und verlangte Summen würden laut Angaben der dortigen Sheriff-Büros variieren – wie bei den herkömmlichen Betrugmails. Und wie in jener Scam-Post soll auch die neue Variante von Rechtschreibfehlern, Vertippern und grammatikalischen Fehlern durchsetzt sein. (tpa)

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