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Identitätsdiebstahl mit erpresserischen Mails

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Anfang Dezember vergangenen Jahres kursierten E-Mails eines vermeintlichen Berufskillers durchs Netz, in denen der Empfänger dazu aufgefordert wurde, mehrere tausend US-Dollar an den Absender zu zahlen, sonst werde dieser den Empfänger töten. Wie aus einem Update der Warnung des FBI vor diesem makabren Betrugsversuch hervorgeht, treibt der Fall nun neue Blüten.

Es sollen weitere E-Mails aufgetaucht sein, die vorgeblich von der FBI-Dienststelle in London kommen. Darin soll zu lesen stehen, dass eine Person festgenommen wurde, die man in Zusammenhang mit den Droh-Mails wegen Mordes an mehreren Bürgern aus den USA und Großbritannien verdächtigt. Beim Verdächtigen seien Informationen gefunden worden, die auf den Empfänger der E-Mail an nächstes Opfer hinweisen. Der Empfänger solle daher umgehend Kontakt mit dem FBI in London aufnehmen, um bei den Ermittlungen mitzuhelfen. Offenbar wollen der oder die Absender so an persönliche Daten des Betroffenen gelangen, um Identitätsklau zu betreiben. Das (echte) FBI warnt eindringlich davor, auf die Forderungen des (falschen) FBI einzugehen. Sollte die Mail persönliche Information enthalten, die sie "vom üblichen Spam unterscheiden", sollte der Betroffene den Fall der Polizei melden. (ola)

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