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Identitätsklau kostet die Opfer in den USA jährlich 2,4 Milliarden Dollar

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Auf fast 2,4 Milliarden US-Dollar beläuft sich der Schaden, der in den USA pro Jahr durch Online-Identitätsdiebstahl entsteht. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Marktforscher von Gartner. Im Laufe eines Jahres seien rund zwei Millionen Online-Bankkunden durch gefälschte Überweisungen im Schnitt um 1200 US-Dollar geprellt worden, heißt es.

In den meisten Fällen seien die Zugangsdaten auf elektronischem Weg gestohlen worden; die Daten seien entweder durch mit Computerviren eingeschleuste Schnüffelprogramme geraubt oder durch Phishing-Mails abgestaubt worden. In den vergangenen sechs Monaten haben solche Betrugsversuche den Angaben zufolge um 1200 Prozent zugenommen. Das Phishing-Prinzip funktioniert so, dass die Empfänger auf eine von den Kriminellen aufgesetzte Webseite gelockt werden, die der ihrer Bank ähnelt. Dort wird man zunächst dazu aufgefordert, seine Kunden- und PIN-Nummer anzugeben. Ganz gleich, was man dort eingibt, fordert der nächste Dialog dazu auf, alle persönlichen und bankspezifischen Daten einzutippen.

Gartner fordert zusätzliche Sicherungsvorkehrungen beim Online-Banking, um die Identität der Internetbenutzer besser zu kontrollieren. (tol)