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Illegale Videokopien verfolgen per Wasserzeichen

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Mit VTrack stellt Philips ein forensisches Wasserzeichen-Schutzverfahren vor. Mittels VTrack können Pay-TV- und Video-on-Demand-Anbieter ihre Inhalte zwar nicht vor illegalen Kopien schützen, wohl aber nachträglich den Ersteller solcher Schwarzkopien ermitteln.

VTrack – offenbar ein Synonym für "Video Track" – soll in Signalprozessoren von Settop-Boxen integriert werden, als Partner nennt Philips etwa Broadcom, ST und Texas Instruments. VTrack versieht laut Philips das Videomaterial automatisch mit einem eindeutigen und robusten Wasserzeichen: Digital/Analog-Wandlung, Rekodierung und Formatänderungen sollen dem Wasserzeichen nichts anhaben können. Philips sieht in VTrack eine perfekte Lösung, um auch das so genannte analoge Loch zu schließen, sprich abgefilmte oder über Analogausgänge abgegriffene Schwarzkopien zurückzuverfolgen. (vza)