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Telepolis

Im August wurden im Internet weltweit 61 Milliarden Suchanfragen ausgeführt

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Nach der angeblich ersten weltweiten und umfassenden Messung von Internetsuchanfragen mit dem Programm qSearch 2.0 des Marktforschungsunternehmens comScore wurden im August dieses Jahres von 750 Millionen Internetnutzern über 15 Jahren 61 Milliarden Mal Suchmaschinen genutzt. Diese 95 Prozent aller Internetnutzer haben demnach durchschnittlich jeweils 80-mal im Monat nach etwas gesucht. Nicht berücksichtigt wurden dabei Zugriffe von öffentlichen Orten aus wie Internetcafes, von mobilen Geräten wie Handys oder PDAs.

Wenig verwunderlich ist, dass Google-Sites mit 37 Milliarden Suchanfragen an der Spitze stehen. 31 Milliarden davon liefen über die Google-Suchmaschine, aber 6 Milliarden auch schon über die YouTube-Website. An zweiter Stelle folgen schon weit abgeschlagen Yahoo!-Sites mit 8,5 Milliarden Suchanfragen, dann die chinesische Suchmaschine Baidu.com mit 3,2 Milliarden, Microsoft-Sites mit 2,1 Milliarden und Websites wie Naver.com des koreanischen Unternehmens NHN mit 2 Milliarden.

Aufgeschlüsselt werden auch die Regionen. Im Hinblick auf Suchanfragen liegen Afrika und der Nahe Osten ganz am Schluss. Hier gibt es auch am wenigsten Internetbenutzer: 30 Millionen führten im August 2 Milliarden Suchanfragen aus. An der Spitze steht der asiatisch-pazifische Raum mit 20 Milliarden Suchanfragen von 258 Millionen Internetnutzern, gefolgt von Europa mit 18 Milliarden von 210 Millionen Internetnutzern und Nordamerika mit 16 Milliarden von 206 Millionen Internetnutzern. In Lateinamerika wurde 4,8 Milliarden Suchanfragen von nur 50 Millionen Internetnutzern ausgelöst, allerdings waren diese mit durchschnittlich 95,7 Anfragen die eifrigsten Sucher. (fr)