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Individuelle Gesichtspflegemaske dank Smartphone

Neutrogena will per Smartphone die Gesichtshaut analysieren und darauf abgestimmte Pflegemasken anbieten.

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Individuelle Gesichtspflegemaske dank Smartphone

(Bild: Neutrogena)

Apps und Smartphones dringen mittlerweile in jeden Lebensbereich vor. Das zieht auch Firmen auf den CES, mit denen man auf einer Technikmesse eigentlich nicht rechnen würde. Dazu zählt wohl auch Neutrogena. Das Kosmetikunternehmen zeigt in Las Vegas nicht zum ersten Mal einen Weg, wie Smartphones die Gesichtspflege verbessern sollen.

Bei den auf der CES gezeigten Masken handelt es sich noch um Prototypen. Die finalen Produkte sollen etwas gefälliger ausschauen.

Bereits auf der letztjährigen CES hat Neutrogena einen Aufsatz vorgestellt, der über die Linse der Smartphone-Kamera geschoben wird. Das Skin 360 genannte Gerät besitzt eine 30-fach-Vergrößerungslinse und sechs helle LEDs, die für eine gleichmäßige Ausleuchtung sorgen sollen. Nehmen die Nutzer mit montiertem Aufsatz und der Neutrogena-App Fotos der Hautoberfläche auf, wertet die App deren Zustand aus und soll so beispielsweise trockene, fettige oder grobporige Partien erkennen und die passenden (Neutrogena)-Cremes vorschlagen.

Offenbar scheint das Konzept den Kunden zu gefallen, denn nun legt Neutrogena auf der CES 2019 nach und will künftig unter dem Namen MaskiD anhand der Hautanalyse individuell abgestimmte Gesichtsmasken zur Bestellung anbieten. Eine Maske soll voraussichtlich mit 5 bis 10 US-Dollar zu Buche schlagen.

Der Kameraaufsatz ist für rund 60 US-Dollar erhältlich. Bislang aber nur für neuere iPhones – andere Telefone sollen später folgen. Eine Markteinführung in Europa für den Kameraaufsatz und die Masken plant Neutrogena für einen späteren Zeitpunkt. (spo)