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Infineon erteilt Micron eine Absage

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Aus dem Annäherungsversuch des weltweit drittgrößten DRAM-Herstellers Micron Technology an die neue Infineon-Tochter Qimonda wird vorerst offenbar nichts. Micron hatte dem Münchner Konzern Gespräche über eine Fusion mit der zum 1. Mai ausgelagerten Speicherchip-Sparte angeboten. Auch über einen Verkauf von Qimonda an Micron könne man reden, erklärte der Chef des US-Unternehmens, Steven Appleton, gegenüber dem Wall Street Journal.

Infineon-Vorstandschef Wolfgang Ziebart versicherte unterdessen, man halte an einem Börsengang von Qimonda als bevorzugte Option fest. Das Unternehmen sei alleine stark genug, sagte Ziebart der Financial Times Deutschland. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte, Infineon würde keine Gespräche mit Micron führen und auch keine Veranlassung dafür sehen. Qimonda soll in Asien oder den USA an die Börse gebracht werden. Über die weiteren Schritte will der Infineon-Aufsichtsrat Anfang Mai entscheiden. (pmz)