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Infineon will Flexibilität mit Leiharbeitern erhöhen

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Der Halbleiterhersteller Infineon will bis 2007 in Dresden etwa 700 befristete Jobs in Leiharbeitsverhältnisse umwandeln. Das betrifft etwa 30 Prozent der Mitarbeiter in der direkten Fertigung, teilte das Unternehmen heute mit. Dadurch sollen "Auslastungsschwankungen" besser abgefangen werden. Die Flexibilität sei für die Erhaltung der derzeit 5400 Arbeitsplätze von Infineon Dresden notwendig. Als Starttermin wurde der 1. Juli dieses Jahres genannt.

Von der Maßnahme sind Mitarbeiter betroffen, deren befristete Verträge in den kommenden Jahren auslaufen, hieß es. Sie würden einen unbefristeten Vertrag mit einer von Infineon gewählten Leiharbeitsfirma erhalten. Bei "Übertritt" in die Leiharbeitsfirma werde den Betroffenen eine Prämie gezahlt. Außerdem erhielten sie eine Beteiligung am Unternehmensgewinn analog der Regelung für alle Infineon-Mitarbeiter. Der Betriebsrat stimmte der Maßnahme zu und sprach von einer "sauberen und transparenten Regelung", die den Mitarbeitern eine "attraktive Perspektive" biete. (dpa) / (anw)